Bevor ein Anstellungsvertrag abgeschlossen werden kann, muss sichergestellt werden, dass der Arbeitnehmer eine Arbeitsbewilligung besitzt. Ist dies nicht der Fall, muss beim Amt für Migration eine Bewilligung beantragt werden. Je nach Staatsangehörigkeit und Dauer des Arbeitseinsatzes gelten unterschiedliche Vorschriften. Sofern der Angestellte (oder sein Ehepartner) nicht die Schweizer Staatsbürgerschaft oder die Niederlassungsbewilligung C besitzt, ist die Quellensteuer vom Lohn in Abzug zu bringen und quartalsweise an das kantonale Quellensteueramt zu überweisen.

Im Weiteren sind die Sozialversicherungen anzumelden (AHV/IV/EO, ALV, BVG, UVG, KTG und ev. weitere gemäss GAV) und allenfalls Kinderzulagen zu beantragen.

Der Arbeitsvertrag kann auf bestimmte oder unbestimmte Zeit abgeschlossen werden (zur Beweissicherung ist dringend ein schriftlicher Vertrag zu empfehlen) und enthält unter anderem die Aufgabenbereiche des Arbeitnehmers, das Arbeitspensum und die zu leistenden Arbeitsstunden, Ferienregelungen, die Entlöhnung und Spesenregelung, die Kündigungsfristen und allenfalls ein Konkurrenzverbot etc.

Oftmals ist es sinnvoll den Arbeitsvertrag auf dessen Inhalt, Vollständigkeit, und deren Folgen vorab von einem Treuhänder prüfen zu lassen.

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