Einführung Quellensteuer

Grundlagen zur schweizerischen Quellensteuer

Der Quellensteuer unterliegen Einkünfte von ausländischen Arbeitnehmer. Betroffen sind einerseits Personen die ihren steuerrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben (Ausnahme: Personen mit Niederlassungsbewilligung Ausweis C) und anderseits  solchen die keinen steuerrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben wie Grenzgänger, Wochenaufenthalter, Referenten, Sportler, Künstler usw.

Die Quellensteuer wird direkt vom Einkommen abgezogen. Im Normalfall wird die Verrechnung durch den Arbeitgeber vorgenommen.

Waren die abgezogen Quellensteuern zu hoch, kann ein Rückerstattungsgesuch beim Kantonalen Steueramt gestellt werden. Gründe für zu hohe Quellensteuern können z.B. Weiterbildungskosten, Alimente, höhere Gewinnungskosen falsche Tarifanwendung usw. sein.

Übersteigt das Einkommen eine bestimmte Grenze (beim Bund und den meisten Kantonen CHF 120‘000), wird für Arbeitnehmer mit steuerrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz eine nachträgliche ordentliche Veranlagung für das gesamte Einkommen und Vermögen durchgeführt.